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Einfacher, aber mächtiger Audioplayer
Zinf
Zinf ist eines dieser in der Szene verbreiteten und beliebten selbstreferenzierenden Akronyme. Das Wort steht für „Zinf is not FreeAmp“, wobei auf der Homepage des Projekts „FreeA*p“ statt „FreeAmp“ verwendet wird, weil „AMP“ ein eingetragenes Warenzeichen ist und vom Inhaber entsprechend verteidigt wird. Zinf ist der Nachfolger von FreeAmp, weil es auf dessen Sourcecode aufbaut.
 Zinf mit Originaloberfläche...
Das Programm erledigt seine Hauptaufgabe, das Abspielen von Musikdateien, sehr gut und einfach bedienbar. Es unterstützt die Formate MP3, Ogg/Vorbis, WAV und spielt Musik-CDs ab. Außerdem spielt es diverse Streaming-Formate (SHOUTcast/Icecast), die auch gleich aufgenommen werden können.
Zur Verwaltung der eigenen Musikdateien und Zusammenstellen von Abspiellisten dient das Modul „My Music“. Die vorhandenen Musikstücke werden automatisch gefunden und katalogisiert, das Erstellen von Playlisten geht einfach von der Hand.
 ...und mit Aqua-Skin
Die Oberfläche ist angenehm klein, übersichtlich, und rastet beim Verschieben an den Bildschirmrändern ein. Zinf erlaubt es, vorgefertigte Skins zu verwenden, die in großer Zahl zur Verfügung stehen. (Siehe Abbildungen auf dieser Seite.)
Was mich als Wenignutzer zum Umstieg auf Zinf bewogen hat, ist die zunehmende Werbeaktivität der kommerziellen Produkte: Der Windows Mediaplayer will immer auf die firmeneigenen Webseiten, und bei anderen weiß man auch nicht so genau, welche Daten über die Leitung gehen.
Fazit: Ein ausgereifter Musikplayer, der sich effektiv bedienen läßt.
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