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Katalog :: Grafik

SVG-Vektorgrafik-Zeichenprogramm

Inkscape

Vektorzeichenprogramme funktionieren etwas anders als Bildbearbeitungen wie The GIMP: Hier werden nicht einzelne Pixel gespeichert, sondern zu jedem Objekt (Kreis, Rechteck, Linie, etc.) Informationen wie Aussehen und Position. Das bewirkt unter anderem, dass Sie Vektorgrafiken ohne Qualitätsverlust („Treppenstufen“) beliebig vergrößern können. Vektorzeichenprogramme dienen deshalb i.d.R. dazu, Reinzeichnungen von Logos und Illustrationen anzufertigen.

Auszug aus der Dokumentation - natürlich als Vektorzeichnung.
Auszug aus der Dokumentation - natürlich als Vektorzeichnung.
Das Autorenteam von Inkscape war früher an der Entwicklung von Sodipodi, einem anderen freien Zeichenprogramm beteiligt. Inkscape unterscheidet sich von Sodipodi vor allem durch die Betonung der SVG-Kompatibilität. Es hat im aktuellen Entwicklungsstand alle Funktionen, die man beim Zeichnen so braucht: Gängige Objektformen wie Ellipsen, Rechtecke, Sterne, Spiralen, Zeichenstift, Textfunktion, Kalligraphie-Funktion, Ebenen, Objektmanipulation, Gruppierung, Verschmelzen, Pfadfunktionen, Text an Pfad, und so weiter. An den Funktionsumfang von kommerziellen Anwendungen reicht es jedoch (noch) nicht heran. Für Grafikbegeisterte: Alleine die sehr gute - als Zeichnungen mitgelieferte - Dokumentation ist den Download des Programms wert (siehe auch die Abbildung auf dieser Seite).

Die deutsche Übersetzung umfasst bereits das Programm selbst, die Dokumentation ist noch in Englisch. (Hallo? Wieder was zu tun für Freiwillige.)

Fazit: Mein Eindruck ist, dass dieses Projekt das Rennen macht, d.h. sich zum Vektorgrafik-Standard im Open Source-Bereich mausern wird. Es ist schon jetzt sehr nützlich und wird aktiv weiterentwickelt. Für Privatanwender ein Muss, im Produktiveinsatz im Unternehmen würde ich noch ein bisschen warten.






Fakten & Bezugsquellen

Version, auf die sich der Artikel bezieht

0.41

Verfügbare Sprachen

Deutsch, Englisch

Projekthomepage

http://www.inkscape.org


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