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Bildbearbeitung auf Profiniveau
The GIMP
Der GIMP (die Abkürzung steht für „GNU Image Manipulation Program“) ist die Open Source-Antwort auf Adobes Photoshop. Wie dieser eignet er sich für Photoretusche und Bildbearbeitung, für Bildkomposition, und zum Malen.
Das Programm besitzt eine Vielzahl von Werkzeugen wie Pinsel, Zeichenstift, Füllung, Verlaufsfüllung, Stempel, Abwedler, Wischfinger, Text, und so weiter. Sie können mit Ebenen und Auswahlen arbeiten, diese dehnen, skalieren und perspektivisch verzerren, sowie die Ebenenen komfortabel manipulieren.
Es gibt eine ausführliche Dokumentation und viele Tutorials, die deutsche Übersetzung der Online-Hilfe war in unserer Version jedoch noch etwas lückenhaft. Besonders angenehm in der Arbeit mit GIMP ist die sorgfältig gestaltete Oberfläche. (Diese Bibliothek — Gtk — wird übrigens auch von anderen Programmen genutzt.)
Für Windows-Anwender etwas gewöhnungsbedürftig sind die vielen Fenster mit Einstellungen, Buttonleisten und Werkzeugoptionen, die unabhängig vom eigentlichen Dokumentfenster verschiebbar sind.
Fazit: Dem Privatanwender sollte das frei erhältliche GIMP auf jeden Fall eine Eingewöhnungszeit wert sein - es lohnt sich.
Wenn Sie beruflich mit Photoretusche zu tun haben, führt wahrscheinlich momentan noch kein Weg an Photoshop vorbei, insbesondere wegen der Unterstützung des CMYK-Farbmodells, das in GIMP erst seit Version 2 integriert ist, und auch wegen der Verbreitung der Programmkenntnisse bei Fachleuten.
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